Virtueller Persönlicher Assistent

Wenn Sie über gute Kenntnisse im IT-Bereich verfügen, Erfahrung mit Büroarbeiten haben, kommunikativ sind und gerne unabhängig von zuhause aus arbeiten wollen, könnte der Job als virtueller persönlicher Assistent für Sie interessant sein. Alles, was Sie außer Ihrer Erfahrung brauchen, sind ein leistungsstarker PC, Internet und ein Telefon.

Die Aufgabe eines virtuellen persönlichen Assistenten (folgend VPA genannt) ist es, den „Ausputzer“ zu spielen indem er dem Auftraggeber relativ profane, zeitintensive oder auch fachfremde Arbeitsgänge abnimmt und ihn dadurch zeitlich und inhaltlich entlastet.

Zu den möglichen Tätigkeiten können zum Beispiel Erstellen/Pflegen von Datenbanken, Kundenbetreuung (per E-Mail oder telefonisch), Texterstellung, Recherche, Webdesign, Übersetzungen, Termin- und Reiseplanung, Social-Media-Management und noch einiges mehr gehören. Je nachdem, in welchem Bereich der Kunde eben Hilfe in Anspruch nehmen möchte.

Diese Jobansprüche machen es notwendig, dass Sie die deutsche Sprache sehr gut beherrschen und auch des Englischen mächtig sind. Zudem werden natürlich PC-Kenntnisse, eigenständiges Arbeiten und freundlicher Umgang mit den Kunden (und deren Kunden) vorausgesetzt. Dass Sie zuverlässlich, pünktlich und sehr gut erreichbar sein müssen (sowohl zeitlich als auch medial gesehen), wird ebenso erwartet. Geben Sie im Jobprofil oder beim Anbieten Ihrer Dienstleistungen einfach alle Bereiche ein und an, in denen Sie sich zutrauen, die Wünsche der potentiellen Kunden zufriedenstellend oder sogar noch besser umsetzen zu können. Sie werden sich sicher mit der Zeit immer mehr Fähigkeiten und Routine aneignen und können sich dann auch vielleicht an neue Aufgaben herantrauen.

Sie können nun Ihre Dienste als VPA direkt selbst anbieten oder mit einem der großen Dienstleister zusammenarbeiten. So sind Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt bedeutend höher – viele Kunden arbeiten lieber mit Agenturen zusammen, weil dann das Risiko minimiert wird (zum Beispiel im Bezug auf Ausfälle) und der Kandidatenpool größer ist. zudem gibt es sehr wahrscheinlich über die Agenturen mehr Informationen im Internet als über Sie. Es gibt im Internet einige größere Anbieter, deren Honorarforderungen zum Teil ganz schön weit auseinanderklaffen. Schauen Sie sich um und wählen Sie einfach Agenturen aus, die Ihnen zusagen.

Gehen wir jetzt einfach davon aus, dass Sie mit einer oder mehreren Agenturen zusammenarbeiten und spielen mal durch, wie das Ganze so ablaufen könnte. Nachdem Sie sich also bei einer oder mehreren Agenturen angemeldet haben, erhalten Sie bei einem Auftrag zunächst per E-Mail, SMS oder Telefon ein Briefing mit den entsprechenden Eckdaten (Aufgabenstellung, Terminvorgabe et cetera). Danach bekommt der Kunde eine Auftragsbestätigung mit Ihrer Zeitkalkulation und eventuellen Fragen Ihrerseits. Wenn alle Klarheiten beseitigt sind, legen Sie los.

Meist arbeiten Sie als VPA auf selbstständiger Basis – also müssen Sie ein  Gewerbe anmelden. Machen Sie einen Termin mit dem für Sie zuständigen Gewerbeamt aus und melden Sie gegen eine kleine Gebühr ein Gewerbe an. Das Gewerbeamt meldet das dann an die entsprechenden betroffenen Institutionen weiter.

Den Job als PVA können Sie mit einer schnellen und stabilen Internetverbindung weltweit ausführen. Dies garantiert Ihnen Flexibilität und globale Freizügigkeit. Dagegen spricht nur der Stress bei Termingeschäften, aber eine Arbeit ohne Stress zu finden, könnte sich sowieso schwierig gestalten. Außerdem haben Sie immer mit neuen Menschen zu tun und dadurch kommt bei der Arbeit auch keine Langeweile auf.