Umzugshelfer

Sind Sie körperlich in guter Verfassung und können gut zupacken? Dann könnten Sie ins Auge fassen, als Umzugshelfer zu jobben. Doch keine Angst, es geht nicht nur ums reine Kistenschleppen, sondern auch um andere Arbeitsbereiche wie das Kistenpacken. Letzteres können auch Menschen mit weniger Muskelkraft bewerkstelligen.

Viele Menschen brauchen beim Umzug professionelle Unterstützung, weil Sie keinen haben, der ihnen dabei unter die Arme greift, sei es aus zeitlichen, körperlichen oder anderen Gründen. Natürlich kann es auch sein, dass der Umziehende keinen damit behelligen möchte und lieber jemanden für die Arbeit bezahlt. Und da kommen Sie ins Spiel.

Welche Voraussetzungen sollten Sie für den Job des Umzugshelfers mitbringen? Sie sollten auf jeden Fall wie oben erwähnt, über eine gute Konstitution verfügen und körperlich und nervlich belastbar sein. Oft steht man bei einem Umzug unter einem enormen Zeitdruck, weil vielleicht die Wohnung termingerecht geräumt sein muss oder das Umzugsauto gemietet ist und zu einer bestimmten Zeit wieder bei der Leihfirma abgegeben werden muss. Also immer ruhig Blut bewahren und zügig, aber nicht hektisch an die Sache herangehen.

Überlegen Sie sich, welche Dienstleistungen Sie anbieten wollen. Vielen Menschen ist es zum Beispiel lästig oder sie haben nicht die Zeit dazu, ihr Umzugsgut fachgerecht zu verpacken. Daher könnten Sie den Service anbieten, dies zu übernehmen. Vorausgesetzt, dass es Ihnen liegt. Bestimmt sind Sie in Ihrem Leben auch schon mal umgezogen und wissen, wie man Dinge sicher verpackt. Wenn nicht, versuchen Sie sich doch einmal daran. Schnappen Sie sich einen Umzugskarton (zur Not auch eine große Kiste oder einen Wäschekorb) und räumen Sie gezielt etwas aus, zum Beispiel Ihre Küchenschränke. Legen Sie sich genügend Zeitungspapier oder Küchenrolle zurecht (Küchenrolle hat übrigens den Vorteil, dass das Geschirr keine Druckerschwärze abbekommt und sauber bleibt), schauen Sie noch einmal auf die Uhr und los geht’s. Wenn Ihnen das Einpacken liegt und Sie es in einer passablen Zeit schaffen, können Sie es als Dienst anbieten – wenn nicht, dann halt nur Kistenschleppen.

Wenn Sie sich als Umzugshelfer betätigen wollen, sollten Sie auf jeden Fall ein Gewerbe anmelden. Dazu suchen Sie das für Sie zuständige Gewerbeamt auf und tragen Ihr anliegen vor. Nach dem Ausfüllen des entsprechenden Formulars (Sie können das Formular auch schon im Vorfeld herunterladen und ausfüllen) legen Sie noch Ihren Personalausweis vor und erhalten gegen einen kleinen Obolus Ihren Gewerbeschein. Das Gewerbeamt informiert dann im Anschluss die anderen Ämter und Institutionen über Ihre Gewerbeanmeldung. Viele Menschen schrecken davor zurück, ein Gewerbe anzumelden, weil sie denken, dass dann eine Menge Bürokratie auf sie zukommt – aber so schlimm ist es wirklich nicht.

Wie kommen Sie nun an die entsprechenden Jobs? Hören Sie sich doch mal direkt in Ihrem Bekannten- und Verwandtenkreis um und machen Sie ein bisschen Werbung für Ihre Dienste. Wenn Sie jemand bei Ihrem Vorhaben unterstützen will, können Sie demjenigen einige Ihrer Visitenkarten mitgeben, damit er Sie bei Bedarf an Interessenten weitergeben kann. Ansonsten können Sie Ihre Dienste via Internet oder Zeitung anbieten. Ihre Preise sollten Sie so gestalten, dass Sie genug verdienen, aber auch nicht zu teuer sind. Orientieren Sie sich an den Preisen der Mitbewerber, um mit der je nach Gegend stark variierenden Konkurrenz mithalten zu können.