Mit Texten arbeiten

Wenn Sie gut oder sogar sehr gut Texte formulieren oder bearbeiten können, sollten Sie über die Optionen Texte schreiben, Texte korrigieren oder sogar Texte übersetzen mal nachdenken. Je nach Ihren Schreibfähigkeiten und der Auftragslage können Sie damit in relativ kurzer Zeit ein nettes Sümmchen verdienen.

Haben Sie immer schon gerne geschrieben? Jetzt bietet sich Ihnen die Gelegenheit, aus dieser Beschäftigung auch etwas Kapital zu schlagen. Sie haben da mehrere Möglichkeiten:

Sie können für ein oder mehrere Online-Portale arbeiten, die für ihre Kunden gute Texte suchen. Diese Texte können ganz unterschiedlicher Natur sein. Meistens erhalten Sie einige Stichpunkte beziehungsweise Wörter als Vorgabe, diese müssen Sie dann in den von Ihnen verfassten Text einbinden.

Bei den Online-Portalen läuft es meist so ab, dass Sie nach der Anmeldung einen Probetext abgeben müssen. Manchmal kann es auch ein vorher schon veröffentlichter Text sein –  dann erwähnen Sie das aber auch im Vorfeld, sonst wird natürlich der Plagiatsschutz fündig und der Text abgelehnt. Es kann auch sein, dass Sie sich aus mehreren Themen eins aussuchen dürfen und zu diesem Thema dann einen Text verfassen. Nachdem Sie den Text eingereicht haben, erfahren Sie, in welche Qualitätskategorie Sie eingestuft wurden. Zu den Bewertungskriterien zählen vor allem Rechtschreibung, Grammatik, Schreibstil, Struktur, Verständlichkeit und Inhalt.

Entweder können Sie direkt bei der Anmeldung oder spätestens nach erfolgreich durchgeführter Ersteinstufung in Ihrem Autorenprofil ihre Fachgebiete hervorheben. So wird vielleicht der ein oder andere Auftraggeber auf Sie aufmerksam.

Bei den Auftragsformen werden oft Open Orders, Direct Orders oder auch Group Orders angeboten:

Bei Open Orders sieht es so aus, dass Sie sich einen Auftrag, der Ihrer Stufe entspricht (oder wahlweise auch darunter), aussuchen. Dieser ist dann für Sie reserviert. Sie haben dann eine bestimmte Frist, innerhalb der Sie den Auftrag fertigstellen müssen. Der Auftraggeber kann dann innerhalb einer bestimmten Frist noch Änderungswünsche angeben oder Ihren Text zurückweisen, letzteres aber nicht ohne triftigen Grund. Die Bezahlung erfolgt zum üblichen Tarif.

Bei Direct Orders bekommen Sie direkt Aufträge, hierbei handelt es sich meist um Folgeaufträge oder der Auftraggeber denkt, dass Sie aufgrund Ihres Profils die Aufgabe zufriedenstellend bewältigen können. Die Höhe der Vergütung legen Sie selbst fest oder verhandeln sie mit dem Auftraggeber.

Dann gibt es da noch die Group Orders (heißen woanders Team Orders) für vom Auftraggeber zusammengestellte Autorengruppen. Bei den Team Orders können Sie sich auch selbst für offene Teams bewerben oder gleich beitreten. Die Bezahlung wird bei den verschiedenen Online-Portalen unterschiedlich gehandhabt.

Ob Sie für die Arbeit als Texteschreiber einen Gewerbeschein brauchen, sollten Sie bei der für Sie zuständigen Behörde erfragen. Die Arbeit als Textschreiber wird nämlich auch oft zu den Freiberufen gezählt. Wo bei Ihnen das Gewerbeamt sitzt, ist von Gemeinde zu Gemeinde verschieden, also einfach mal beim Rathaus oder der Kreisverwaltung nachgefragt. Ein Gewerbeschein ist schnell ausgestellt und teuer ist er auch nicht. Das verdiente Geld müssen Sie ja so oder so beim Finanzamt angeben.

Falls Sie einer oder mehrerer Fremdsprachen mächtig sind, gibt es auch die Möglichkeit, Texte zu übersetzen. Dann müssen Sie sich keinen eigenen Inhalt ausdenken, sondern nur den deutschen Originaltext in die jeweilige Fremdsprache übersetzen. Das kann auch mal Spaß machen und fördert nebenbei Ihre Sprachkenntnisse.

Generell ist zur Arbeit als Textschreiber zu sagen, dass die Verdienstmöglichkeiten ganz stark von Ihrer Qualifikation, Ihrem Einsatz und natürlich von der Auftragslage abhängen. Versuchen sie doch mal Ihr Glück, Sie können ja nur gewinnen.