Jobben im Supermarkt

Eine gute Möglichkeit, sich mal schnell ein paar Euro zu verdienen ist die Arbeit als Inventurhelfer in einem Supermarkt. Dort werden auch oft Regaleinräumer gesucht.

Doch zunächst zum Job als Inventurhelfer. Oft gibt es Aushänge an Supermärkten, Discountern oder Fachmärkten, dass Inventurhilfen gesucht werden. Es gibt eine sogenannte Jahresinventur, die meist zum Jahresende durchgeführt wird, aber monatliche oder vierteljährliche Inventuren gibt es auch des öfteren. Wenn Sie bei den jeweiligen Supermärkten keinen Aushang sehen, fragen Sie doch einfach mal nach – Eigeninitiative ist immer gut. So erfahren Sie auch gleich, ob der Laden seine Helfer selbst sucht oder eine Firma damit beauftragt. Wenn der Mitarbeiter Ihnen den Namen der Fremdfirma verrät, können Sie auch dort nach einen Job fragen. Vielleicht weiß auch jemand einen anderen Markt, der Arbeitskräfte zur Inventurverstärkung sucht.

Welche Qualifikationen müssen Sie mitbringen? Eigentlich gar keine. Was von Ihnen erwartet wird, sind Pünktlichkeit, Genauigkeit, Schnelligkeit und eine gute Auffassungsgabe. Was ist überhaupt Ihre Aufgabe? Bei einer Inventur wird eine körperliche Bestandsaufnahme der Waren gemacht, das heißt, dass nicht nur auf dem Papier nachgeschaut wird, sondern die Ware wirklich gesichtet und gezählt wird. Dies erfordert von Ihnen ein schnelles Überschauen der Artikelanzahl. Wenn Sie die Anzahl ermittelt haben, tragen Sie diese in eine Inventurliste ein. Die Ware kann gezählt, gewogen (zum Beispiel Nägel), gemessen oder sogar geschätzt werden, je nach ihrer Beschaffenheit.

Eine andere Variante des Arbeitens im Supermarkt oder Fachmarkt ist der Regaleinräumer. Seine Aufgabe ist das – Überraschung! – Einräumen von Ware in die jeweiligen Regale. Die Arbeit beginnt oft mit dem Transport der Ware mit einem Hubwagen aus dem Lager. Das erfordert etwas Geschick, denn schließlich müssen Sie den Hubwagen mit den entsprechenden Paletten darauf durch den Laden bugsieren. Lieber am Anfang nicht ganz so ungestüm durch die Gegend fahren, damit Sie auf Ihrem Weg zum richtigen Regal nichts umwerfen oder kaputtmachen. Wenn Sie dort angekommen sind, öffnen Sie die Großpackung mit einem Teppichmesser oder einem anderen geeigneten Schneidwerkzeug. Danach entnehmen Sie entweder Kartons oder Gebinde, um sie ordentlich im Regal einzusortieren. Meist bleiben die Artikel in der Kiste und zur Entnahme wird einfach vorne der Karton geöffnet. Wobei die neuen Kisten sowieso nach hinten gesetzt werden, nachdem die alte Ware nach vorne gezogen wurde. So wird gewährleistet, dass die Kunden nach der älteren Ware greifen und diese nicht im Regal vergammelt. Zudem sollen Sie auch darauf achten, dass die eingeräumte Ware akkurat im Regal steht. Dann wirkt das Sortiment gepflegter und regt mehr zum Kaufen an. Die Arbeit als Regaleinräumer kann sehr kräftezehrend sein (über Kopf arbeiten, schwere Dinge heben), deshalb sollte man das als Dauerjob nur mit einer ziemlich robusten Natur ins Auge fassen.

Jobs als Inventurhelfer und manchmal auch die Beschäftigungen als Regaleinräumer werden oft nur als geringfügige Beschäftigung oder einmalige Angelegenheit angeboten. Wenn Sie nicht bei einem Unternehmen beschäftigt sind, sollten Sie ein Gewerbe anmelden. Fragen Sie doch einfach mal telefonisch bei dem für Sie zuständigen Gewerbeamt nach. Gehen Sie dann zu diesem Amt und lassen Sie sich nach der Vorlage gegen eine geringe Gebühr einen Gewerbeschein ausstellen. Halten Sie das Tätigkeitsgebiet so allgemein wie möglich oder lassen Sie gleich mehrere Tätigkeiten eintragen. Dann müssen Sie den Gewerbeschein später nicht gegen Gebühren ändern lassen.